Public Health Monitor
Daten schaffen Wissen

Der Public Health Monitor umfasst tagesaktuelle und umfassende Auswertungen zu verschiedenen Themen der öffentlichen Gesundheit n Rheinland-Pfalz. Beispielsweise zur COVID-19-Impfung, zum Masernschutz und zur Corona-Virenlast in den Abwässern.

Spätestens seit der Corona-Pandemie ist deutlich, wie wichtig eine gute Datenlage ist, etwa für die Abbildung von Krankheitsverläufen, die Erkennung von Infektionswellen oder die Steuerung von gesundheitspolitischen Maßnahmen.

Das Auswertungsteam der Public Health RLP besteht aus Data Scientists und Auswertungsspezialisten verschiedener Fachrichtungen. Unter der Verwendung moderner Techniken wie KI (Künstliche Intelligenz) und ML (Machine Learning) ist es möglich, sehr große Datenmengen schnell und effizient auszuwerten. Politik und Forschung stehen so wichtige und tagesaktuelle Daten zur Verfügung.  Zusätzlich wird anhand dieser Messwerte kontinuierliche die Performance der technischen Systeme überprüft und die Datenqualität sichergestellt.

Kontinuierliche Bereitstellung von Daten

Für die übersichtliche, tagesaktuelle und nutzerfreundliche Bereitstellung von Daten und Auswertungen wurde eigens ein Dashboard, der Public-Health-Monitor entwickelt.
Je nach Zugriffsberechtigung haben User die Möglichkeit unterschiedliche Auswertungen einzusehen oder diese individualisiert abzurufen.

Über programmieret Schnittstellen können externe Daten in unser System integriert und bei der Auswertung berücksichtigt werden. Auch das Weiterleiten von Gesundheitsdaten an Institutionen, beispielsweise das Robert-Koch-Institut mit speziell eingerichteten Schnittstellen ist Teil unserer Arbeit.

Monitoring der Prozesse und Systeme

Durch eine kontinuierliche Datenerhebung bei allen Prozess- und Arbeitsschritten wird beispielsweise schnell entdeckt, wo Arbeitsvorgänge abgebrochen oder Daten nicht fehlerfrei erfasst werden. Des Weiteren kann der Erfolg von Prozessen schnell evaluiert werden. Während der Impfkampagne wurde beispielsweise systematisch erfasst, wie viele Personen trotz Terminbuchung nicht im Impfzentrum erschienen (sogenannte No-Show-Rate). Durch eine Veränderung des Terminregistrierungsprozesses und Bereitstellung von niederschwelligen Stornierungsmöglichkeiten, konnten stornierte Termine frühzeitig wieder vergeben werden. Der Verwurf an Impfstoff wurde so minimiert. 

Beantwortung von Anfragen

Auf Anfrage erstellt die Public Health RLP spezielle Auswertungen und übermittelt diese an die entsprechenden Behörden, Medienvertreter und Stellen. Im Zuge der COVID-19-Impfkampagne wurden beispielsweise mehr als 200 Anfragen beantwortet.

Hierbei handelt es sich um Analysen für Pressekonferenzen, Fragen von Abgeordneten an die Landesregierung oder Anfragen aus den Kommunen und Landkreisen.

Beispiele für Auswertungen des Public Health Monitors

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